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Spritzgusswerkzeuge nach Projektziel

Formenbau in China für Prototypen und Serienanlauf

DFocus unterstützt Rapid Tooling und Spritzgusswerkzeuge für Validierung, Kleinserie und Serienanlauf. Werkzeugklasse, Kavitäten, Stahl, Oberfläche, Lebensdauerziel und Freigabeweg werden vor Fertigungsbeginn festgelegt.

01 DFM / RFQ
02 DFM-Prüfung vor Angebot
03 Material, Toleranz und Finish
Spritzgusswerkzeuge nach Projektziel

Formenbau in China für Prototypen und Serienanlauf

Ein Werkzeugangebot ist nur vergleichbar, wenn Bauteil, Material, Zielmenge, Kavitäten, Werkzeugstahl, Anschnitt, Schieber, Oberfläche, T1-Muster und Änderungsumfang eindeutig beschrieben sind. Ein niedriger Werkzeugpreis ohne diese Grenzen ist keine belastbare Entscheidungsgrundlage.

Werkzeugkonzept vor der Fertigung klären

Das Werkzeugkonzept muss zur Validierungsphase und zur erwarteten Stückzahl passen.

  • Rapid Tooling, Einsatzwerkzeug oder Serienwerkzeug anhand des Programms auswählen.
  • Kavitäten, Trennebene, Anschnitt, Auswerfer, Schieber und Einsätze im DFM prüfen.
  • Werkzeugstahl und Härte nur zusammen mit Lebensdauer- und Materialziel bewerten.
  • Exportwerkzeug, Eigentum, Lagerung und Wartung vertraglich festlegen.

Bauteil-DFM und Materialverhalten

Wanddicke, Rippen, Entformung, Schwindung und Sichtflächen bestimmen Werkzeugrisiko und Musterqualität.

  • Kunststofftyp, Füllstoff, Farbe und freigegebene Alternative angeben.
  • Hinterschneidungen, Schieber, Gewindeeinsätze und kritische Dichtflächen markieren.
  • Textur, Politur, Schweißlinien und Einfallstellen mit Sichtflächen abgleichen.
  • Messbezüge und funktionskritische Maße vor T1 festlegen.

Abnahme und Änderungsgrenzen

T1 ist eine technische Lernschleife. Im Angebot muss stehen, welche Korrekturen enthalten sind und wann eine Konstruktionsänderung neu bewertet wird.

  • T1-Menge, Material, Farbe, Maschinenparameter und Berichtsumfang vereinbaren.
  • Maß-, Funktions- und Oberflächenfreigabe getrennt dokumentieren.
  • Werkzeugkorrektur und Bauteiländerung mit Verantwortungsgrenze unterscheiden.
  • Freigabe zur nächsten Musterstufe oder Produktion schriftlich festhalten.

RFQ-Unterlagen für den Formenbau

Ein vollständiges Paket verkürzt DFM und Angebotsvergleich.

  • STEP-Datei, bemaßte Zeichnung, Material und Jahres- oder Projektmenge.
  • Sichtflächen, Textur, Farbe, Montage und kritische Maße.
  • Gewünschte Werkzeugart, Zielstandort und Eigentumsanforderung.
  • T1-, Messbericht-, Verpackungs- und Versandanforderungen.

FAQ

Was ist der Unterschied zwischen Rapid Tooling und Serienwerkzeug?

Rapid Tooling priorisiert kurze Validierungszyklen und begrenzte Mengen. Ein Serienwerkzeug wird für längere Nutzung, Wartung und stabilere Wiederholung ausgelegt.

Sind Werkzeugänderungen nach T1 enthalten?

Das hängt vom vereinbarten Umfang ab. Werkzeugkorrekturen und Änderungen am Bauteildesign müssen im Angebot getrennt definiert werden.

Welche Unterlagen werden zur Werkzeugfreigabe benötigt?

Je nach Projekt können T1-Teile, Maßbericht, Materialangabe, Prozessdaten, Oberflächenfreigabe und eine Liste offener Punkte vereinbart werden.